WuWei Sheng

Wu Wei ist einer der führenden Sheng-Solisten unserer Zeit und trat unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem Los Angeles Philharmonic, dem Orchestre National de France, dem New York Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra und dem San Francisco Symphony unter Dirigenten wie Kent Nagano, Gustavo Dudamel, Myung-Whun Chung, Susanna Mälkki, Ilan Volkov und Esa-Pekka Salonen auf. Er hat über 400 Werke uraufgeführt, darunter mehr als 20 Konzerte für Sheng und Orchester von Komponist:innen wie Unsuk Chin, Bernd Richard Deutsch, Ondřej Adámek, Jukka Tiensuu und Enjott Schneider. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet, etwa „Musica Vitale“, „Globale RUTH“, Deutscher Schallplattenkritik, „Herald Angel Award“ (Edinburgh Festival), „BBC Music Magazine Award“ und „International Classical Music Award“. Wu Wei ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie den BBC Proms in London und dem Lincoln Center Festival in New York und lehrt seit 2013 als Professor am Musikkonservatorium Shanghai.

Martin Stegner Viola

Der Vater war sein erster Lehrer. Von ihm erhielt Martin Stegner mit acht Jahren den ersten Geigenunterricht. Nach dem Studium an der Mannheimer Musikhochschule bei Roman Nodel wechselte er zur Bratsche und ging dann 1992/1993 an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Sein erstes Engagement führte ihn 1993 als Ersten Solobratscher zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, drei Jahre später wechselte er zu den Berliner Philharmonikern. 

Er konzertiert als Solist und Kammermusiker in Europa, Amerika und Japan, gab Kurse an der Yale University und der Musikhochschule Hanns Eisler in Berlin. Er machte mehrere Produktionen mit Bearbeitungen von Schumann Liedern, Bach Solosuiten und seiner eigenen Fassung von Bachs Goldberg Variationen für Viola, Cello und Kontrabaß.

Seit seiner Jugend spielte er Jazzmusik, tourte mit Romamusikern durch Europa und trat auf zahlreichen namhaften Festivals auf. Martin Stegner spielte u.a. mit Herbie Mann, Diane Reeves, Thomas Quasthoff, Nils Landgren, Michael Wollny und Markus Stockhausen.

Er war Mitbegründer der Berlin Philharmonic Jazz Group und rief 2008 das Ensemble Ensemble Bolero Berlin ins Leben, in dem er sich mit Solisten der Berliner Philharmoniker der südamerikanischen Musik widmet.  

Er arbeitet in mehreren interkulturellen Projekten und hat mit dem Label ECM 3 Cds aufgenommen. Sein Schaffen ist auf bisher 20 CDs dokumentiert.

Janne Saksala Kontrabass

In seiner Heimatstadt Helsinki begann Janne Saksala im Alter von 14 Jahren Kontrabass bei Jiri Parviainen zu lernen. Zuvor erhielt er bereits Klavier- und Geigenunterricht. Erste Auftritte als E-Bassist in diversen Bands folgten. Schliesslich entdeckte er im Kammerorchester der Musikschule den Kontrabass für sich. 

Mit diesem im Gepäck zog Janne Saksala nach seinem Abitur 1986 nach Berlin, um an der Hochschule der Künste bei Klaus Stoll Kontrabass zu studieren. Weitere prägende Lehrer fand er in Duncan McTier, František Pošta und Ilan Gronich. 

1991 war er Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Zwei Jahre später wurde Janne Saksala Mitglied der Berliner Philharmoniker, seit 2008 in der Position des 1. Solokontrabassisten. 

Eine rege Tätigkeit als Solist und Kammermusiker arbeitet er mit Partnern wie Pakko Kuusisto, Tabea Zimmermann, Olli Mustonen, Isabell Faust, Leonidas Kavakos, Guy Braunstein und Leif Ove Andsnes. Regelmässig spielte er mit den Stradivari-Solisten der Berliner Philharmoniker, der Berlin Philharmonic Jazz Group und dem Ensemble Oriol. 

Mit großer Leidenschaft widmet er sich der Ausbildung der heranwachsenden Kontrabassgeneration. Seit 2023 hält Janne Saksala die Kontrabassprofessur an der Universität der Künste Berlin. Zuvor hatte er eine Gastprofessur an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ Berlin inne. Janne Saksala unterrichtet zudem als Gastdozent an zahlreichen Hochschulen in Europa, Amerika und Asien, seit 2005 regelmäßig an der Carl Flesch Akademie Baden-Baden sowie seit 2025 

Komposition. Sein erstes Stück „Rituaali“ schrieb er für Violoncello und Kontrabass.